Freitag, 8. März 2013

Familie 2.0 - auch wir wollen erhört werden

Hallo ihr Lieben

Heute melde ich mich zu einem anderen Thema zu Wort.Seit einiger Zeit wurde es bei Facebook schon angekündigt und heute,anlässlich des Weltfrauentages,startet die Aktion "Familie 2.0".

Worum geht es dabei?

Im Großen und Ganzen geht es darum,dass wir berufstätigen Eltern uns Gehör verschaffen wollen...vor allem bei den Politikern.Wir fordern,dass Bedingungen geschaffen werden,die es endlich möglich machen,Familie UND Beruf und EINEN Hut zu bringen.


Das Thema sorgt bei uns schon seit Ende meiner Elternzeit für Diskussionen.Wir leben am Rande von Berlin im sogenannten Speckgürtel.Alleine in unserer froßen Neubausiedlung gibt es 3!!! Kitas und in KEINER gibt es Betreuungsplatz für Luca.NIcht einmal im Nachbarort.Also blieb uns nur ihn zu einer Tagesmutter zu geben.Die erste bei der er war,war schrecklich.Wir haben uns lange gefragt,wie es sein kann,dass so eine Person Kinder betreuen darf.Da wir nun aber keine Wahl hatten,da keine andere Tagesmutter einen Platz frei hatte,mussten wir ihn schwerenherzens zu dieser Tamu geben,in der Hoffnung es ist nicht für lange und bald einen Kitaplatz zu bekommen.Dann kam nach 2 Monaten der Brief,dass immer noch kein Platz zur Verfügung steht,wir aber weiter auf der Warteliste stünden.Durch einen Zufall haben wir dann aber wenigstens eine neue Tamu gefunden,bei der Luca sich viel wohler fühlt und die auch noch viel näher an unserem zu Hause ist.Es könnte so schön sein,wären da nicht ihre Arbeitszeiten.Sie betreut nur von 8-17 Uhr.Schlimm ist das für meinen Mann wenn er von der 12 Std Nachtschicht kommt und sich dann noch krampfhaft wach halten muss,damit er Luca zu 8 Uhr wegbringen kann.Ich muss ja schon um 6:45 Uhr aus dem Haus und kann das somit nicht erledigen.In der größten Zwickmühle befinden wir uns allerdings,wenn ich die Nachmittagsschicht in der Praxis hab und mein Mann hat Nachtschicht.Dann muss mein Mann um 17 Uhr hier los und ich arbeite bis 19:30 Uhr.Was passiert in der Zeit mit Luca?Ich muss es jetzt mal so krass sagen:Ich habe "zum Glück" eine arbeitslose Schwester,die dann quer durch die Stadt zu uns fährt um auf ihn aufzupassen.Doch was machen wir,wenn meine Schwester wieder Arbeit findet oder mal krank ist?Dann sind wir aufgeschmissen.In solchen Momenten fühle ich mich von diesem Land im Stich gelassen.Ich kann es mir aber nicht leisten,mit den Stunden so weit runter zu gehen,dass wir gar nicht erst in diese Zwickmühle kommen.Auch da sollte die Politik reagieren.Es muss sich etwas am ganzen Betreuungssystem ändern.

Wie kann man die Aktion "Familie 2.0" unterstützen?

1. Liked die Facebookseite der Aktion

2. Teilt fleißig die Aktion über Facebook,kommentiert was das Zeug hält ;)

3. Wer einen Twitter-Account hat darf der Iniative gern dort folgen

4. Blogger sind herzlich dazu eingeladen ebenfalls darüber zu schreiben

5. Geht auf die Internetseite der Aktion.Dort findet ihr den Brief.Druckt ihn aus,unterschreibt ihn und schickt ihn an das Familienministerium.Das könnt ihr auch per Mail machen.Es ist alles genau beschrieben

6. Wenn ihr einen Blog habt,könnt ihr auch gern das Logo dort einbauen. Siehe wieder Internetseite

 Ich hoffe so sehr,dass diese Aktion etwas bewirkt und sich in diesem Land etwas ändert.Kinder sind unsere Zukunft und zur Zeit tut die Politik nicht viel dafür...Also drückt die Daumen und macht mit

Eure Jacqui

Kommentare:

  1. Ich lese schon länger still deinen Blog mit und finde ihn super und möchte dir daher einen Blog Award verleihen.

    Gruß
    babyplanundmann

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    1. Super danke da freue ich mich sehr

      Liebe Grüße

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  2. Hallo Jacqui.

    Ich will mal ganz flott dazu ein paar Sätze schreiben, um Dir Mut zu machen und auch ein paar Hinweise zu geben.

    1. und ganz wichtig: Nicht Du, Dein Kind und/oder Dein Partner sind das Problem.

    2. Ihr seid nicht allein, auch wenn Ihr denkt, das nur Ihr dieses Vereinbarkeitsproblem habt. (wie ja auch die Aktion zeigt)

    Es mangelt (nicht negativ gemeint, denn das Jugendamt hat dazu eine Pflicht) Dir einfach an Informationen. Schau Dich mal in Ruhe nach dem brandenburgischen Kinderförderungsgesetz um und suche Dir dort die Paragrafen zu den Öffnungszeiten und der (Eltern)mitwirkung.

    Mit diesem Wissen wendest Du Dich (ganz ruhig und sachlich) an das Jugendamt. Keine Angst, die wollen Dir Dein Kind nicht wegnehmen. Sie wollen Dich unterstützen, das Beste für Dein Kind (und Euch) zu erreichen. Steht so im Sozialgesetzbuch 8. ;-)

    Thomas

    Ich poste mal absichtlich keine Links. Kriegst Du alleine hin. Bist ja schon groß. ;-)

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    1. Danke für die Tipps...wenn man so am verzweifeln ist,kommt man nicht mal auf die einfachsten Dinge...

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